Intuition – Der Bauch lügt nicht

Intuition – Der Bauch lügt nicht

Im Alltag unserer Intuition vertrauen

Es gibt einen Teil in uns, der über alles Wissen verfügt, das wir in unserem Leben benötigen. Dieser intuitive Sinn ist uns angeboren, aber die meisten Menschen lernen schon früh, ihm zu misstrauen oder ihn völlig zu ignorieren. Daher müssen wir eine Fähigkeit wieder erlernen, die eigentlich völlig natürlich ist.Stille

Der Intuition zu folgen ist keine abgehobene mystische Erfahrung, sondern etwas ganz Einfaches und Praktisches – man lernt, auf seine Instinkte zu achten, auf Ahnungen, die „aus dem Bauch“ kommen. Glücklicherweise ist es nicht allzu schwierig, auf die Stimme unserer Intuition zu hören, man benötigt nur ein wenig Übung.

Wir alle begegnen der Welt mit Hilfe unseres Denkens, Fühlens, Empfindens und unserer Intuition. Die Empfindung sagt uns, dass da etwas ist. Das Gefühl sagt uns, ob es uns gefällt oder nicht. Das Denken lässt uns wissen, was es ist. Die Intuition gibt uns Hinweise, woher es kommt und wohin es geht. Unser intuitiver Sinn ist eine kostbare Gabe – er ist ständig präsent, wenn auch unsichtbar, und er geht mit unserer inneren Stimme einher, die wir hören lernen können. Sie ist uns ins Leben mitgegeben worden und geht nie ganz verloren. Sie wird nur leiser, wenn wir sie nicht benutzen.

Was unserer Intuition die Kraft raubt

Die Intuition ist die Botschafterin der Seele, sie steht in direktem Kontakt mit unserem Unbewussten. Doch es gibt auch einen Widersacher, der an unserem intuitiven Wissen zweifelt und der bestrebt ist, uns vom Urvertrauen und unseren natürlichen Instinkten abzutrennen. Er raubt uns die vitale Lebenskraft, hält uns nicht für fähig, unsere bedeutendsten Träume und Lebensziele zu verwirklichen. Er versucht, alles Wachstum zunichte zu machen und verschließt den Zugang zu unserer inneren Führung.

Wenn wir sehr verstandesorientiert leben, fällt es uns meist schwer, Verbindung mit der Intuition aufzunehmen. Wir müssen dann erst einmal lernen, uns zu entspannen und die Gedanken für eine Weile zur Ruhe kommen zu lassen. Sind wir emotional erregt oder blockiert, brauchen wir zunächst etwas gefühlsmäßige Zuwendung oder Heilung, bevor wir in Kontakt mit unserem intuitiven Sinn treten können. Wir alle erleben privat wie beruflich immer wieder dunkle Augenblicke, in denen wir uns aus allen möglichen Gründen blockiert fühlen. Nur wenn wir loslassen und die Kontrolle aufgeben, entsteht der Raum, in dem positive Veränderung möglich ist. Der Aufbau einer stabilen Beziehung zu unserer inneren Führung ist ein allmählicher Prozess, doch die Mühe lohnt sich in jeder Hinsicht.

Was unserer Intuition Nahrung gibt

Eine enge Beziehung zu unserer Intuition ruft eine ungeahnt erfrischende Spontanität in uns hervor. Sie kann uns sagen, was Wahrheit und was Täuschung ist. Sie ist unser innerer Kompass, der uns aufzeigt, welche Richtung wir einschlagen sollen. Wenn wir den Wegweisern trauen, die unsere Intuition uns aufzeigt, erkennen wir schnell ob das, was unser Kopf sagt, auch den Bedürfnissen und der Vision unseres innersten Wesens entspricht. Unser intuitiver Sinn geht stets mit einer besonderen Empfindung einher. Die Fertigkeit, dieses Gespür in uns zu entwickeln, unserer inneren Stimme zu lauschen und wahrhaftige Entscheidungen zu treffen, lässt sich am besten bei kleinen, alltäglichen Aufgaben üben. Dabei hilft es uns, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und den Dingen auf den Grund zu gehen.

Von Zeit zu Zeit sollten wir uns also ruhig an einen stillen Ort zurückziehen, eine Kerze anzünden und in uns hineinblicken. Was sagt unsere innere Stimme in diesem Augenblick der bewussten Hinwendung? Stehen wir in einer guten Verbindung zu ihr, so dass wir ihre Inspirationen und Impulse wahrnehmen können? Schenken wir ihr täglich genügend Aufmerksamkeit?

Intuition und Inspiration

Auch wenn wir bereits ein Tagebuch führen, können wir eins anlegen, das speziell den Fragestellungen gewidmet ist, die uns bewegen. In dieses Tagebuch tragen wir unsere intuitiven Ideen, Träume, Bilder und Antworten ein, auf die wir zurückgreifen können, wenn uns das Leben mit Herausforderungen konfrontiert. Wenn wir regelmäßig Notizen in unserem Ideen-Tagebuch machen, werden wir feststellen, dass unser Unterbewusstsein mit kreativen Gedanken und Hinweisen aufwartet, die immer reichhaltiger fließen, je mehr Aufmerksamkeit wir unserem intuitiven Prozess schenken.

Wenn es sich um ein komplexes, scheinbar unlösbares Problem handelt, lassen wir die Sache am besten ruhen – und plötzlich, völlig unerwartet, kommt uns eine rettende Lösung in den Sinn. Bei genauem Hinsehen bemerken wir, dass uns die Antwort im Moment des Loslassens und der Entspannung eingegeben wurde – eine wichtige Entdeckung!

Buchtipp:

„Die Wolfsfrau – Die Kraft der weiblichen Urinstinkte“, Clarissa Pinkola Estés

Der Inhalt des Buches ist darauf ausgerichtet, Frauen ein Gefühl für die ihnen innewohnende intuitive Stärke zu vermitteln – hier ist eine kleine Leseprobe für Sie:

„Um es gleich zu sagen: Die Pforten zur Welt der Wilden Frau sind rar, aber von hohem Wert… Wann bist du zum letzten Mal frei und laut lachend einem unbekannten Horizont entgegengelaufen? …Wenn du eine tiefe Narbe zurückbehalten hast, dann ist das eine Tür. Wenn du eine uralte Geschichte kennst, dann ist das eine Tür. Wenn du dich nach einem tieferen Leben, einem vor Fülle berstenden Leben sehnst, ist das eine Tür…“

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