Atmung und ihre transformative Kraft

Atmung und ihre transformative Kraft

Warum uns bewusste Atmung stark macht

Damit menschliches Leben überhaupt möglich ist, muss der Körper mit Lebensenergie versorgt werden. Um Lebenskraft bewusst wahrzunehmen und sie im Körper zu sammeln oder gar zu steigern, sind zwei Faktoren notwendig: Aufmerksamkeit und Atmung! atmung
Prinzipiell ist jeder Mensch gleichermaßen imstande, Lebensenergie zu speichern und auszustrahlen. Der Umstand, dass die westliche Naturwissenschaft noch nicht in der Lage ist, Lebenskraft aufzuspüren und zu messen, muss jedoch nicht bedeuten, dass sie nicht existiert und unser Wohlbefinden beeinflusst.

Die Tatsache, dass es in den verschiedensten Kulturen Bezeichnungen für ein und dasselbe Phänomen gibt (im Indischen Prana, im Chinesischen Ch’i, im Griechischen Pneuma, im Polynesischen Mana, im Hebräischen Ruah) ist ein Hinweis dafür, dass Lebensenergie auf empirischer Ebene über die menschlichen Sinne durchaus wahrnehmbar und erlebbar ist.

Der Atem als Träger unserer Lebenskraft

Durch tiefes, langsames und rhythmisches Atmen wird eine größere Menge von Lebensenergie in den Organismus aufgenommen als durch schnelle, flache Atemzüge. Zum Beispiel verfügt ein depressiver, flach atmender Mensch über weniger Lebenskraft als jemand, der aktiv und dynamisch ist, dadurch tiefer atmet und zwangsläufig mehr Lebensenergie in sich aufnimmt.Da sich Lebenskraft und Geist gegenseitig bedingen, wird das Energiepotential mit wachsender Konzentration immer stärker. Wie der Atem, so sind auch die Gedanken in ständiger natürlicher Bewegung, die vom menschlichen Bewusstsein erfasst werden kann. In fortwährendem Wechsel tauchen sie auf und verschwinden wieder. Durch bewusste Atmung lässt sich der Geist beruhigen und die Gedanken werden langsamer. Somit sind Atem, Lebensenergie, Geist und Bewusstsein untrennbar miteinander verwoben. Sie folgen einander und bedingen sich gegenseitig.

Bewusste Atmung im beruflichen Alltag

Wir leben in einer atemlosen, atemvergessenen Gesellschaft. Dabei hat uns die Natur mit dem Atem ein wundervolles Geschenk gemacht. Wir atmen tagaus, tagein. Der Atemfluss begleitet uns von der Geburt bis zum Tod, er steht uns in jedem Augenblick uneingeschränkt zur Verfügung. Wir können die Atmung aktiv zur Verbesserung unseres Seinszustandes nutzen. Mit Hilfe des Atems können wir unser Befinden in eine gute Richtung lenken und über diesen Weg auch die Beziehung zu unseren Mitmenschen fördern.

Entspannung – Gelassenheit – Souveränität
Eine hochwirksame Methode, mit wenig Zeitaufwand innere Stärke zu gewinnen, ist der bewusste Einsatz des Atems. Mit der Anbindung an unsere Atmung sind wir in der Lage, innerhalb kürzester Zeit von einer gestressten oder angstvollen Verfassung in einen entspannten Zustand zu gelangen. Wir werden innerlich ruhiger und gelassener.Durch das Tun, die bewusste Atmung ändert sich umgehend das Erleben. Bereits einige tiefe Atemzüge, die wir mit geschlossenen Augen nehmen, bewirken eine Steigerung unseres Wohlbefindens. Dabei liegt der Schwerpunkt unserer Aufmerksamkeit auf dem betont langsamen Ausatmen.

Verbundensein – Bezogenheit – Resonanz
Atem verbindet. Der Atem strömt ein, der Atem strömt aus. Er fließt um die Dinge herum und durch sie hindurch. Wenn wir die Übung der bewussten Atmung und Selbstwahrnehmung praktizieren, gelangen wir vom Kopf in unseren Körper zurück. Körper und Geist finden wieder zusammen und bilden eine Einheit.Das Verbundensein mit uns selbst trägt unwillkürlich zum besseren Kontakt mit unserem Gegenüber bei. Wir sind zugewandter, interessierter und emphatischer – und schaffen so einen positiven Resonanzraum. Im Gegenzug fällt es dem Anderen leichter, sich zu öffnen und mit uns auszutauschen.

Geistesgegenwart – Präsenz – Authentizität
Nehmen wir uns noch einige Minuten länger Zeit und bringen unseren Atem zur vollen Entfaltung, so stellen wir fest, dass er uns in hohem Maß wach und präsent macht, bis wir schließlich ganz im Hier und Jetzt ankommen. Die Erfahrung des Atems zeigt uns, dass wir immer authentischer werden und immer unmittelbarer reagieren können, je mehr wir mit dem Augenblick verschmolzen sind.Mit 10-15 Minuten konzentrierter, bewusster Atmung schaffen wir die Grundlage für mehr Gelassenheit, Bezogenheit und Präsenz. Atem verändert. Wir gewinnen Anziehungskraft, werden glaubwürdiger und stellen mit unserem Gegenüber eine zwischenmenschliche Beziehung her, die es uns leichter macht, mit ihm zu kommunizieren. Gleichzeitig vermitteln wir dem Anderen ein gutes Gefühl und stellen sicher, dass er den Kontakt mit uns gerne in Erinnerung behält.

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